Wir gratulieren - der große "Stern des Sports" in Gold 2017 geht nach Wuppertal

Die "GäMSen" überzeugen auf Bundesebene mit ihrem Projekt und erhalten den begehrten Preis von Bundespräsident Steinmeier.

Die Freude bei den Wuppertaler „GäMSen“ und ihrer Patin, der Volksbank im Bergischen Land, ist riesengroß: Die Handicap-Klettergruppe ist Sieger beim bundesweiten Wettbewerb „Sterne des Sports“. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete die Wuppertaler am 24. Januar 2018 in Berlin mit dem „Großen Stern des Sports“ in Gold aus, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

„Wir sind wahnsinnig stolz“, sagte Volksbank-Vorstand Hardy Burdach, der zusammen mit Petra und Peter Weigel von den „GäMSen“ neben dem Bundespräsidenten auf der Bühne stand. „Dieses Projekt lehrt uns: Es geht nicht darum, immer Erster zu sein, sondern um Durchhalten und Gemeinschaft. Gegenseitige Hilfe steht bei den GäMSen an erster Stelle, davon können wir alle lernen.“ Mit dem Angebot „Trotz Rollstuhl an die Kletterwand“ zeigt die Gruppe der Sektion Wuppertal des Deutschen Alpenvereins (DAV), was mit körperlicher Beeinträchtigung möglich ist. Sie hatte sich 2013 als Sportgruppe für MS-Erkrankte gegründet.

„Sterne des Sports“ ist ein Wettbewerb des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergab den Preis mit dem DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann und Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). „Raus aus der Einsamkeit in die Gemeinschaft. In diesem Fall werden Menschen trotz ihrer Einschränkungen mit all ihren Möglichkeiten als gleichwertige Partner akzeptiert. Es ist ein herausragendes Beispiel, wie der Sport wertvolle soziale Brücken baut“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann über „Die GäMSen“.

Glückliche Gesichter bei der Preisverleihung in Berlin (v.r.): Preisträgerin Petra Weigel, Volksbank-Vorstand Hardy Burdach, Prof. Andreas Schlenkhoff („Die GäMSen“), BVR-Präsidentin Marija Kolak, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Peter Weigel („Die GäMSen“) und DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Der Wettbewerb "Sterne des Sports" im Überblick

Einsatz für den Breitensport

Bei dem Wettbewerb "Sterne des Sports" zeichnen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken gesellschaftlich engagierte Vereine aus. Auf den Bundessieger warten 10.000 Euro Geldprämie.

Die "Sterne des Sports" werden an Vereine verliehen, die sich in ihrer Region über das normale Breitensportprogramm hinaus mit besonderen Angeboten nachhaltig gesellschaftlich engagieren und damit einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Dieses Engagement kann sich zum Beispiel auf folgende Bereiche beziehen:

  • Bildung und Qualifikation,
  • Ehrenamtsförderung,
  • Familien,
  • Gesundheit und Prävention,
  • Gleichstellung,
  • Integration und Inklusion,
  • Kinder und Jugendliche,
  • Klima-, Natur- und Umweltschutz,
  • Leistungsmotivation,
  • Senioren oder
  • Vereinsmanagement.

Zusammenfassung der Preisverleihung 2017 im Video

Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken & Deutscher Olympischer Sportbund (Stand: Juli 2016)