Die Vorstände der Volksbank im Bergischen Land freuen sich über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025. Von links: Henning Wichart, Andreas Otto und Christian Fried. Foto: Volksbank/Bettina Osswald
2026 war ein Erfolgsjahr für die Volksbank im Bergischen Land
Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen
Ein richtig gutes Jahr liegt hinter der Volksbank im Bergischen Land. „Die Sonne scheint nicht nur draußen, sondern auch für die Volksbank“, sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Otto bei der Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen für 2025. Mit einem Kreditwachstum von 8,2 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro und um 6,7 Prozent gestiegenen Kundeneinlagen auf 2,3 Milliarden Euro liegt das Jahresergebnis deutlich über den gesetzten Zielen. Im Vergleich mit anderen Genossenschaftsbanken ähnlicher Größe hebt sich die bergische Bank deutlich positiv ab, ergänzte sein Kollege Henning Wichart. Die Bilanzsumme liegt erstmals bei 3,1 Milliarden Euro. Vorstand Christian Fried erklärte den Erfolg seines Hauses so: „Das ist ein Ergebnis konsequenter Kundennähe, schneller Entscheidungen und einer klaren strategischen Ausrichtung.“
„Wir sind mächtig stolz auf unsere Mannschaft“, sagte Henning Wichart. Die Mitarbeitenden der Volksbank im Bergischen Land haben im vergangenen Jahr mit großem Engagement gearbeitet – und waren damit auch und besonders für die Kundinnen und Kunden der Genossenschaftsbank erfolgreich. Denn aufgrund der Wertentwicklung der Wertpapieranlagen profitieren viele der Kunden von gestiegenen Erträgen. Zum Kreditwachstum tragen neue Kunden, Investitionen aus der heimischen Wirtschaft und eine erhöhte Nachfrage nach privater Baufinanzierung bei. „In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten ist Vertrauen der wichtigste Erfolgsfaktor – und dieses Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden spüren wir deutlich“, sagte Andreas Otto.
Denn bei aller Freude über den Erfolg des eigenen Hauses blicken die Vorstände der Volksbank im Bergischen Land auch mit Ernst und Sorge auf das weiterhin herausfordernde Umfeld. Die geopolitischen Verwerfungen ebenso wie die spürbare Unzufriedenheit und der Reformstau in Deutschland haben auch das Bergische Land längst erreicht. Gleichwohl verzeichnet die Volksbank bei ihren Firmenkunden nicht mehr Zahlungsausfälle. „Die Unternehmen haben sich auf die aktuelle Situation vorbereitet“, sagte Andreas Otto.
Mit einem operativen Ergebnis von über 30 Millionen Euro wird die Genossenschaftsbank ihr Eigenkapital, also das Fundament der Bank, stärken und eine Dividende für die Mitglieder – die Eigentümer der Bank – zahlen können. Hier schlägt der Vorstand eine Gewinnausschüttung in Höhe von sieben Prozent vor. Darüber entscheidet die Vertreterversammlung im Juni.
Beim Kindergarten-Bau ist die Volksbank im Bergischen Land ein echter Partner für die Region. Im Sommer 2025 hat sie die neugebaute Kita Solingen-Unterburg an den Träger, die Stadt Solingen, übergeben – es ist die fünfte Kindertagesstätte, die die Volksbank in den vergangenen zehn Jahren in Remscheid und Solingen gebaut hat.
Rund 290.000 Euro flossen 2025 in Spenden und Sponsoring. Etwa 170 Vereine freuten sich über Unterstützung.
Als Arbeitgeber attraktiv und vertrauenswürdig zu sein, beschäftigt die Volksbank im Bergischen Land wie viele andere Unternehmen. Dass Mitarbeitende heute häufiger als früher den Arbeitsplatz wechseln, sehen die Volksbank-Vorstände inzwischen als Normalität. Bislang konnten jedoch alle freiwerdenden Stellen im Haus mit qualifizierten Mitarbeitenden besetzt werden – die Zahl der Beschäftigten ist 2025 daher auf 387 gestiegen.
Eine wichtige Säule ist die Ausbildung. Zum Jahresende 2025 hatte die Volksbank im Bergischen Land 33 Auszubildende. Der aktuelle Jahrgang ist mit 14 Azubis besonders groß – sonst sind es in der Regel 10 bis 12 pro Jahrgang. Damit wollte sich die Bank darauf vorbereiten, dass 2026 wegen der Umstellung der Gymnasialzeit in NRW deutlich weniger junge Menschen Abitur machen werden. Doch auch für den kommenden Ausbildungsbeginn ist die Bewerberlage bei der Genossenschaftsbank weiterhin sehr gut, nur noch wenige Plätze sind frei.
Auch als Steuerzahler gibt die bergische Bank ihrer Region buchstäblich etwas zurück. Für 2025 zahlte sie Steuern in Gesamthöhe von 8,52 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte davon waren Gewerbesteuerzahlungen – allein gut drei Millionen Euro an die Stadt Remscheid.
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